Aktuelles 2022




ZECKENSCHUTZ


„Schon gehört? Tablette gegen Zecken, wirkt drei Monate. Geil, wie praktisch!“ Diesen Satz, oder auch „Der Tierarzt gibt mir immer eine Tablette für meinen kleinen Schatz, und seit dem haben wir Ruhe“, hört man (leider) immer wieder und viel zu oft.Ich hab gerade eben in einer Facebook Gruppe wieder solch eine Diskussion gelesen.Da dieses Thema in meiner Praxis oder auch auf dem Hundeplatz zur Zeit wieder verstärkt auftritt, liegt es mir am Herzen den Sinn, oder besser Unsinn dieser „Zeckenmedikamente“ (Bravecto, Simparica, Nexgard, Credelio) kurz zusammen zufassen:

1. Diese Mittel haben keine abwehrende Eigenschaften auf Parasiten. Das heißt, dass dein Liebling auch weiterhin für Zecke und Co attraktiv bleibt.

2. Es handelt sich bei dem Wirkstoff um ein Nervengift, welches sich in fast jeder Zelle deines Wauzis anreichert (im schlimmsten Fall gelangt es durch die Blut-Hirnschranke auch ins Gehirn, was eine Erklärung für die neurologischen Störungen, bis hin zur Epilepsie, erklärt).Dein Tier ist sozusagen: ein lebendes Molotovcoktail.

3. (…und für mich der wichtigste Grund, da es den unnützen Einsatz der Mittel aufzeigt)DIE MITTEL BIETEN KEINEN ZUVERLÄSSIGEN SCHUTZ GEGEN KRANKHEITEN WELCHE DURCH PARASITEN ÜBERTRAGEN WERDEN (siehe Beipackzettel)

4. Welpen und Tiere unter 2 kg dürfen die Mittel nicht bekommen (siehe Beipackzettel)

5. Hunde mit Epilepsie dürfen die Mittel nicht bekommen (siehe Beipackzettel)6. Das Mittel reichert sich im Körper an, und kann so bei zu häufiger Anwendung die entgiftende Organe (Leber, Nieren..) extrem beanspruchen und evtl  schädigen. Fazit: Zecken und Co können auch weiterhin Krankheitserreger übertragen.Parasiten werden auch weiterhin angelockt. Irreversible Schäden die Gesundheit deines Wauzis betreffend werden nicht ausgeschlossen.Doch wie auch bei anderen Medikamenten (Antibiotika, Cortison. . ) gibt es auch hierfür SELTEN nötige Einsatzgebiete. 

Alles gute Eure Claudia Pauline Wirtz  (Die TIERheilPRAXIS)


„Kümmert euch um euer Tier, streichelt es, durchsucht das Fell und befreit es so von ungeliebten Kostgänger. Ein gesunder Organismus, ein gutes Immunsystem und evtl. ein reppelierendes natürliches Mittel sind eher von Nutzen als diese Gifte. Zecken und die meisten anderen Parasiten haben Sensoren, welche auf Ammoniak, Buttersäure und Kohlendioxid reagieren. Wenn die Entgiftungsorgane (besonders Leber, Niere…) durch Medikamente, Wurmkuren‘, Impfungen, Antiparasitenmittel, Trockenfutter etc. zu stark beansprucht oder schon geschädigt sind, kann ihr Liebling, wegen mangelndem Abbau, vermehrt Ammoniak, Buttersäure und Kohlendioxid ‚ausdünsten‘ und somit für Parasiten attraktiver sein. Natürlich gibt es auch schlicht und einfach solche „Kandidaten“, welche schon von Natur aus interessanter sind, ist wie bei uns Menschen: der eine zieht jede Stechmücken an, und der neben dran bleibt verschont 


Den Text habe ich gerade mal wieder gelesen und gibt das wieder,

was ich immer versuche zu erklären.

Man sollte immer hinterfragen, ob Chemie,

im Sinne von Zeckenschutz oder auch Wurmkur sinnvoll ist!



03.07.2022

Herzlichen Glückwunsch

zum 3. Geburtstag

 Orea , Otis und Ole alles, alles Liebe von eurer Mama Daylight und von allen anderen Nasen hier in Möhnesee!!